Irgendjemand hat scheinbar was dagegen, dass ich mein Trainingsprogramm wenigstens zwei Wochen am Stück durchziehen kann.
Nach dem Glaspalastlauf hat mich doch tatsächlich eine leichte Erkältung erwischt! Dienstag früh habe ich noch ein Erholungsläufchen über 8 km gemacht, und zwei Stunden später hatte ich den Salat: eine richtig schöne Matschbirne mit Schnupfen. Zum Glück keine Halsschmerzen, kein Husten, kein Fieber. Mittwoch früh war der Spuk vermeintlich vorbei, musste ja auch, da ich vormittags arbeiten musste. Pünktlich zum Feierabend kam die Matschbirne wieder zurück, dann aber so schlimm, dass ich den Rest des Tages, sowie den Donnerstag fast komplett im Liegen verbracht habe. Freitag und Samstag war es zwar schon wieder besser, trotzdem habe ich mich geschont und auf Sport verzichtet, denn ich wollte keine richtige Erkältung riskieren. Heute morgen dann Erleichterung beim Aufstehen: Schnupfen weg, Matschkopf weg!
Also endlich wieder laufen gehen, denn nach den paar Tagen daheim ist mir echt die Decke auf den Kopf gefallen, was sich auch an meiner Laune gezeigt hat. Und weil ich das alleine laufen im Moment so satt habe, mussten meine Kinder und mein Mann mit dem Fahrrad nebenher fahren. Das natürlich nur mit Bestechung in Form von Berlinern :-) aber sie waren tapfer...Mir hat es jedenfalls richtig gut getan, mich zu bewegen und ein bisschen Sonne im Gesicht zu haben.
Schwimmen war diese Woche folglich überhaupt nicht drin, Rad fahren auch nicht, und die zwei Laufeinheiten haben für gerade mal 18 Gesamtkilometer gereicht. Echt madig, denn eigentlich stand diese Woche deutlich mehr auf dem Programm. Aber vermutlich war es besser, komplett auszuruhen, sonst wäre ich womöglich wirklich noch krank geworden. Ich denke, ich bin ganz glimpflich davon gekommen, im Grunde war alles nach drei Tagen schon wieder ausgestanden, was auch an meinem guten "Allgemeinzustand" liegen dürfte.
Den Trainingsplan muss ich aufgrund der ungewollten Regenerationswoche etwas umstellen. Ich werde nun einen fünfwöchigen Aufbauzyklus absolvieren und danach erst wieder die Regenerationswoche einlegen. Das heißt im Klartext für die kommende Woche 60-80 km Bike, 30 km Run und 1,5 km Swim. Diese Umfänge werde ich dann so steigern, dass ich in Woche fünf 100 km radeln , 50 km laufen und 3km schwimmen werde.
Trotzdem ärgert es mich, dass ich meinen Trainingsplan bisher immer nur wochenweise umsetzen konnte. Mir war die letzten Tage so langweilig, dass ich sogar alte Uniklausuren aus dem Schrank geholt habe, um meine Statistik-Kenntnisse mal wieder aufzufrischen...Fazit: Eine Regenerationswoche macht nur dann Spaß, wenn man sie sich verdient hat!
Sonntag, 19. Februar 2012
Sonntag, 12. Februar 2012
Glaspalastlauf
Wegen des Glaspalastlaufes musste ich meinen Trainingsplan in der letzten Woche etwas umstellen. Da ich mich sowieso für einen Lauf ohne Bestzeitambitionen entschieden hatte, musste ich in der Woche nicht auf die harten Einheiten verzichten. Die Umfänge habe ich zwar insgesamt stark reduziert, ich war einmal laufen, einmal schwimmen und einmal radfahren, allerdings habe ich sowohl die Laufeinheit als auch die Schwimmeinheit intensiv absolviert.
Dienstag war Lauftreff angesagt, knapp 14 km in etwas schnellerem Tempo und mit anspruchsvollem Höhenprofil. Mit einem 5:55er-Schnitt war es zwar kein Wettkampf-Tempo, aber für meine Muskulatur aufgrund der Umstände (eiskalt, Schnee, Höhenprofil, Distanz) trotzdem eine intensivere Trainingseinheit, die sich auch mit leichtem Muskelkater bemerkbar machte.
Gleich am nächsten Tag war ich schwimmen, 1,5 km insgesamt, allerdings mit 22x25m Sprints, bei denen ich auch gegen Ende nicht langsamer wurde. Außerdem hatte ich danach das Gefühl, dass die Sprints in ihrer Intensität noch einige Male reproduzierbar gewesen wären. Leichten Muskelkater in Armen und Beinen hatte am nächsten Tag allerdings schon. Trotzdem bin ich mit dem Schwimmtraining im Moment ganz zufrieden.
Am Freitag bin ich dann noch gemütlich geradelt, nur eine halbe Stunde, um mich für den Glaspalastlauf doch ein bisschen zu schonen.
Was den Glaspalast dann angeht-naja. Ehrlich gesagt, hatte ich mir bis heute morgen ernsthaft überlegt, ob ich überhaupt laufen soll. Erstens weil ich seit gestern das Gefühl habe, krank zu werden, mir geht es zwar gut, aber ich habe das Gefühl, mir liegt was auf den Bronchien oder auf der Lunge, vielleicht vom Schwitzen in der Kälte? Zweitens wusste ich, dass die Streckenbedingungen heute alles andere als ideal sein würden und drittens hatte ich heute morgen einfach keine Lust. Aber da mein innerer Schweinehund nur ein kleines Meerschweinchen ist, habe ich irgendwann doch die Laufklamotten angezogen und bin los. Pro-Argument war nämlich letztendlich, dass der Start im Glaspalast selbst stattgefunden hat, das heißt, dieses ewige in der Kälte rumstehen vor dem Start fiel diesmal aus, was sich bei minus 12 Grad auch als sehr sinnvoll erwiesen hat.
Da ich ja wusste, dass die Strecke schnee- und eisbedeckt sein würde, habe ich mich dann letztendlich für einen Trainingslauf entschieden, alles andere hätte auch in Anbetracht meiner leicht angeschlagenen Gesundheit überhaupt keinen Sinn gemacht. Die ersten fünf Kilometer sind bei diesem Lauf ziemlich ätzend, es geht nämlich fast nur den Berg hoch. Da es auch so eisig war, und ich wie immer auf ein intensives Aufwärmen verzichtet habe, hatte ich auch ziemliche Schwierigkeiten meine Muskulatur an den Beinen warm zu kriegen. Die letzten fünf Kilometer geht es meistens bergab, bis auf zwei leichte, aber lange Anstiege. Im Ziel war ich nach 54:21 Minuten, das ist so ziemlich die schlechteste Zeit, die ich seit langem gelaufen bin, aber ich muss sagen, ich bin zu keinem Zeitpunkt am Limit gelaufen, deshalb bin ich auch nicht unzufrieden, zumindest nicht mit der Leistung. Unzufrieden bin ich nur mit den äußeren Umständen, die heute einfach nicht mitgespielt haben. Aber wir haben nun mal Winter!
Und zwei Dinge habe ich heute gelernt:
Erstens: In Zukunft warmlaufen!
Zweitens: Ich habe von einer Laufkollegin den Tip bekommen, nach einer harten Einheit, bzw. mindestens einmal pro Woche, einen ganz langsamen Lauf zu absolvieren, um das Laktat besser aus der Muskulatur zu kriegen. Wird mir schwer fallen, weil ich nach einer harten Einheit meistens trotzdem unzufrieden bin und mich mit einer noch härteren Einheit bestrafe, aber das muss aufhören!
Ich hoffe, ich werde nicht krank, da habe ich nämlich gar keine Lust drauf. Ich war zwar seit über einem Jahr nicht mehr krank, noch nicht mal erkältet, aber eigentlich brauche ich das auch in Zukunft nicht unbedingt. Also schön Rettichsaft und Spitzwegerichtee trinken und den Bakterien und Viren eine reinhauen :-)
Dienstag war Lauftreff angesagt, knapp 14 km in etwas schnellerem Tempo und mit anspruchsvollem Höhenprofil. Mit einem 5:55er-Schnitt war es zwar kein Wettkampf-Tempo, aber für meine Muskulatur aufgrund der Umstände (eiskalt, Schnee, Höhenprofil, Distanz) trotzdem eine intensivere Trainingseinheit, die sich auch mit leichtem Muskelkater bemerkbar machte.
Gleich am nächsten Tag war ich schwimmen, 1,5 km insgesamt, allerdings mit 22x25m Sprints, bei denen ich auch gegen Ende nicht langsamer wurde. Außerdem hatte ich danach das Gefühl, dass die Sprints in ihrer Intensität noch einige Male reproduzierbar gewesen wären. Leichten Muskelkater in Armen und Beinen hatte am nächsten Tag allerdings schon. Trotzdem bin ich mit dem Schwimmtraining im Moment ganz zufrieden.
Am Freitag bin ich dann noch gemütlich geradelt, nur eine halbe Stunde, um mich für den Glaspalastlauf doch ein bisschen zu schonen.
Was den Glaspalast dann angeht-naja. Ehrlich gesagt, hatte ich mir bis heute morgen ernsthaft überlegt, ob ich überhaupt laufen soll. Erstens weil ich seit gestern das Gefühl habe, krank zu werden, mir geht es zwar gut, aber ich habe das Gefühl, mir liegt was auf den Bronchien oder auf der Lunge, vielleicht vom Schwitzen in der Kälte? Zweitens wusste ich, dass die Streckenbedingungen heute alles andere als ideal sein würden und drittens hatte ich heute morgen einfach keine Lust. Aber da mein innerer Schweinehund nur ein kleines Meerschweinchen ist, habe ich irgendwann doch die Laufklamotten angezogen und bin los. Pro-Argument war nämlich letztendlich, dass der Start im Glaspalast selbst stattgefunden hat, das heißt, dieses ewige in der Kälte rumstehen vor dem Start fiel diesmal aus, was sich bei minus 12 Grad auch als sehr sinnvoll erwiesen hat.
Da ich ja wusste, dass die Strecke schnee- und eisbedeckt sein würde, habe ich mich dann letztendlich für einen Trainingslauf entschieden, alles andere hätte auch in Anbetracht meiner leicht angeschlagenen Gesundheit überhaupt keinen Sinn gemacht. Die ersten fünf Kilometer sind bei diesem Lauf ziemlich ätzend, es geht nämlich fast nur den Berg hoch. Da es auch so eisig war, und ich wie immer auf ein intensives Aufwärmen verzichtet habe, hatte ich auch ziemliche Schwierigkeiten meine Muskulatur an den Beinen warm zu kriegen. Die letzten fünf Kilometer geht es meistens bergab, bis auf zwei leichte, aber lange Anstiege. Im Ziel war ich nach 54:21 Minuten, das ist so ziemlich die schlechteste Zeit, die ich seit langem gelaufen bin, aber ich muss sagen, ich bin zu keinem Zeitpunkt am Limit gelaufen, deshalb bin ich auch nicht unzufrieden, zumindest nicht mit der Leistung. Unzufrieden bin ich nur mit den äußeren Umständen, die heute einfach nicht mitgespielt haben. Aber wir haben nun mal Winter!
Und zwei Dinge habe ich heute gelernt:
Erstens: In Zukunft warmlaufen!
Zweitens: Ich habe von einer Laufkollegin den Tip bekommen, nach einer harten Einheit, bzw. mindestens einmal pro Woche, einen ganz langsamen Lauf zu absolvieren, um das Laktat besser aus der Muskulatur zu kriegen. Wird mir schwer fallen, weil ich nach einer harten Einheit meistens trotzdem unzufrieden bin und mich mit einer noch härteren Einheit bestrafe, aber das muss aufhören!
Ich hoffe, ich werde nicht krank, da habe ich nämlich gar keine Lust drauf. Ich war zwar seit über einem Jahr nicht mehr krank, noch nicht mal erkältet, aber eigentlich brauche ich das auch in Zukunft nicht unbedingt. Also schön Rettichsaft und Spitzwegerichtee trinken und den Bakterien und Viren eine reinhauen :-)
Sonntag, 5. Februar 2012
Glücklicherweise war die letzte Woche Regeneration geplant. Das Timing hätte nicht besser sein können, denn bei der Schweinekälte ist es viel schwerer sich zur Bewegung an der frischen Luft zu motivieren. Zwei recht kurze Radeinheiten mit insgesamt 36 km, ein etwas schnellerer 11km-Lauf und eine lockere Schwimmeinheit mit 1,8 km standen auf dem Plan, wobei ich nur die Laufeinheit im Freien absolviert habe. Dies jedoch Donnerstag Abend, und da war es wirklich kalt. In der Laufgruppe ging es allerdings, das Tempo war flott mit einem schönen langen Anstieg, das heißt, warm war mir dann schon irgendwann.
Ich laufe schon seit Anfang des Jahres wieder mit recht lockeren Beinen und trotzdem war ich überrascht, dass ich entspannt mitlaufen konnte, obwohl ich mich diesmal der schnellen Gruppe angeschlossen hatte. Die Zeit der müden Beine scheint vorbei zu sein, und dass ich das nach jedem Lauf immer noch mit großer Erleichterung und großem Erstaunen feststelle, zeigt mir, wie knapp ich wirklich an einem Übertraining vorbei geschlittert bin. Ich habe mir fest vorgenommen, mich an meinen Trainings- und vor allem Regenerationsplan zu halten, ich glaube auch, das wird mir gelingen, denn die letzte Woche mit dem geringen Trainingsumfang habe ich sehr genossen. Vermutlich auch deshalb, weil es mir bei der extremen Kälte viel schwerer fällt, mich zu motivieren. Natürlich habe ich meine Motivationsrituale, aber bei wärmeren Temperaturen funktionieren diese einfach besser. Und zur Zeit muss ich immer noch die meisten Trainingseinheiten alleine absolvieren. Die einzigen Einheiten, die ich nicht alleine mache, ist eine Laufeinheit pro Woche, die ich mit der Laufgruppe abspule und meine Schwimmeinheiten. Und selbst da muss ich mich alleine aufraffen und im Dunkeln Richtung Schwimmbad latschen. Aber da ich weiß, wofür ich das mache, schaffe ich es doch irgendwie jedes Mal aufs Neue, mich zu motivieren. Und das Laufen im Winter ist ja auch wirklich schön, wenn man mal seine Betriebstemperatur erreicht hat...
Mit meiner persönlichen Triathlon-Geschichte ("Warum ich bei der Challenge starte") konnte ich letzte Woche übrigens bei einem Gewinnspiel den zweiten Platz erreichen (nachzulesen unter challenge-kraichgau.de). Das hat mich natürlich besonders gefreut, dass ich mit meiner Geschichte begeistern konnte!
Ich laufe schon seit Anfang des Jahres wieder mit recht lockeren Beinen und trotzdem war ich überrascht, dass ich entspannt mitlaufen konnte, obwohl ich mich diesmal der schnellen Gruppe angeschlossen hatte. Die Zeit der müden Beine scheint vorbei zu sein, und dass ich das nach jedem Lauf immer noch mit großer Erleichterung und großem Erstaunen feststelle, zeigt mir, wie knapp ich wirklich an einem Übertraining vorbei geschlittert bin. Ich habe mir fest vorgenommen, mich an meinen Trainings- und vor allem Regenerationsplan zu halten, ich glaube auch, das wird mir gelingen, denn die letzte Woche mit dem geringen Trainingsumfang habe ich sehr genossen. Vermutlich auch deshalb, weil es mir bei der extremen Kälte viel schwerer fällt, mich zu motivieren. Natürlich habe ich meine Motivationsrituale, aber bei wärmeren Temperaturen funktionieren diese einfach besser. Und zur Zeit muss ich immer noch die meisten Trainingseinheiten alleine absolvieren. Die einzigen Einheiten, die ich nicht alleine mache, ist eine Laufeinheit pro Woche, die ich mit der Laufgruppe abspule und meine Schwimmeinheiten. Und selbst da muss ich mich alleine aufraffen und im Dunkeln Richtung Schwimmbad latschen. Aber da ich weiß, wofür ich das mache, schaffe ich es doch irgendwie jedes Mal aufs Neue, mich zu motivieren. Und das Laufen im Winter ist ja auch wirklich schön, wenn man mal seine Betriebstemperatur erreicht hat...
Mit meiner persönlichen Triathlon-Geschichte ("Warum ich bei der Challenge starte") konnte ich letzte Woche übrigens bei einem Gewinnspiel den zweiten Platz erreichen (nachzulesen unter challenge-kraichgau.de). Das hat mich natürlich besonders gefreut, dass ich mit meiner Geschichte begeistern konnte!
Sonntag, 29. Januar 2012
Endlich kann ich in meiner Trainingsplanung eine gute Trainingswoche verbuchen:
83 km Bike, 35 km Run und 2,8 km Swim.
Die Radkilometer habe ich auf drei Einheiten verteilt, dabei habe ich jede einzelne Einheit Gas gegeben und bin mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 32 km/h gefahren. Eigentlich wollte ich nur in einer Einheit Tempo machen und die beiden anderen Einheiten eher im Bereich 28 km/h fahren, aber ich habe mich gut gefühlt und konnte endlich mal konstant über die ganze Distanz mit einer hohen Trittfrequenz fahren. Im Radfahren sehe ich bei mir im Moment das größte Entwicklungspotential, denn das Radfahren habe ich in meiner ersten Saison definitiv vernachlässigt. Gut, beim Kurztriathlon sind es auch nur 40 km Bike, das mag noch halbwegs funktionieren, aber bei der Challenge im Juni werden es 90 km Bike sein, und da reicht das bisherige Trainingspensum nicht. Aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg, bis dahin genügend Kilometer in die Beine zu kriegen, sodass auch 90 km gut gehen.
Das Laufen ging auch ganz gut, die Kilometer habe ich ebenfalls auf drei Einheiten verteilt, zwei Einheiten mit je 13 km und eine kürzere mit 9 km. Alle drei Einheiten allerdings vom Tempo eher locker, aber dafür mit ein paar Höhenmetern. Es fiel mir leicht, ich denke, meine schlechte Phase mit ständig müden Beinen habe ich überwunden! Kommende Woche werde ich nur zwei Mal laufen gehen, jeweils ca. 10 km, dafür aber eine Einheit in flottem "Fast-Wettkampf"-Tempo. Die 50 Minuten-Marke für den Glaspalastlauf am 12.2. habe ich mal aus dem Programm genommen, dafür habe ich im November und Dezember mit dem harten Training zu viel Form eingebüßt, aber unter 53 Minuten möchte ich schon laufen. Ich denke, das wird das Vernünftigste sein, schließlich will ich in den darauffolgenden Tagen weiter trainieren können.
Was mir in der letzten Woche viel abverlangt hat, war das Schwimmen: zwei Trainingseinheiten, insgesamt zügig und jeweils mit 10-12 Sprintintervallen. Das hat mir dann auch ein bisschen schwere Beine beim Treppensteigen beschert und in den Armen habe ich das auch gemerkt. Wenn ich demnächst mal meine 1000m-Zeit stoppe, bin ich gespannt, ob sich das harte Intervallschwimmen bezahlt macht. Diese Woche werde ich jedenfalls voraussichtlich nur einmal schwimmen gehen und Intervalle sind nicht geplant.
Alles in allem ist die kommende Woche zur Regeneration gedacht, also weniger Umfang und viel weniger intensiv. Darauf freue ich mich, und wenn ich es mir recht überlege, gönne ich mir auch eine schöne Runde Sauna :-)
83 km Bike, 35 km Run und 2,8 km Swim.
Die Radkilometer habe ich auf drei Einheiten verteilt, dabei habe ich jede einzelne Einheit Gas gegeben und bin mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 32 km/h gefahren. Eigentlich wollte ich nur in einer Einheit Tempo machen und die beiden anderen Einheiten eher im Bereich 28 km/h fahren, aber ich habe mich gut gefühlt und konnte endlich mal konstant über die ganze Distanz mit einer hohen Trittfrequenz fahren. Im Radfahren sehe ich bei mir im Moment das größte Entwicklungspotential, denn das Radfahren habe ich in meiner ersten Saison definitiv vernachlässigt. Gut, beim Kurztriathlon sind es auch nur 40 km Bike, das mag noch halbwegs funktionieren, aber bei der Challenge im Juni werden es 90 km Bike sein, und da reicht das bisherige Trainingspensum nicht. Aber ich denke, ich bin auf einem guten Weg, bis dahin genügend Kilometer in die Beine zu kriegen, sodass auch 90 km gut gehen.
Das Laufen ging auch ganz gut, die Kilometer habe ich ebenfalls auf drei Einheiten verteilt, zwei Einheiten mit je 13 km und eine kürzere mit 9 km. Alle drei Einheiten allerdings vom Tempo eher locker, aber dafür mit ein paar Höhenmetern. Es fiel mir leicht, ich denke, meine schlechte Phase mit ständig müden Beinen habe ich überwunden! Kommende Woche werde ich nur zwei Mal laufen gehen, jeweils ca. 10 km, dafür aber eine Einheit in flottem "Fast-Wettkampf"-Tempo. Die 50 Minuten-Marke für den Glaspalastlauf am 12.2. habe ich mal aus dem Programm genommen, dafür habe ich im November und Dezember mit dem harten Training zu viel Form eingebüßt, aber unter 53 Minuten möchte ich schon laufen. Ich denke, das wird das Vernünftigste sein, schließlich will ich in den darauffolgenden Tagen weiter trainieren können.
Was mir in der letzten Woche viel abverlangt hat, war das Schwimmen: zwei Trainingseinheiten, insgesamt zügig und jeweils mit 10-12 Sprintintervallen. Das hat mir dann auch ein bisschen schwere Beine beim Treppensteigen beschert und in den Armen habe ich das auch gemerkt. Wenn ich demnächst mal meine 1000m-Zeit stoppe, bin ich gespannt, ob sich das harte Intervallschwimmen bezahlt macht. Diese Woche werde ich jedenfalls voraussichtlich nur einmal schwimmen gehen und Intervalle sind nicht geplant.
Alles in allem ist die kommende Woche zur Regeneration gedacht, also weniger Umfang und viel weniger intensiv. Darauf freue ich mich, und wenn ich es mir recht überlege, gönne ich mir auch eine schöne Runde Sauna :-)
Freitag, 20. Januar 2012
Erstens kommt es anders....
und zweitens als man denkt :-(
meine erste Trainingswoche verlief ziemlich blöd, ich musste gleich auf eine Schwimmeinheit und eine Laufeinheit verzichten, da familiäre Verpflichtungen dazwischen kamen. So kam ich letzte Woche auf schlappe 45 km Bike, 20 km Run und nur 1,5 km Swim. Das war so nicht geplant und sollte diese Woche besser werden. Dummerweise hatte ich mir vorgenommen, unsere Holzdecken zu streichen und das nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch als geplant. Und weil das noch nicht reichte, kam auch noch ein krankes Kind dazu, das meine ganze Pflege und Aufmerksamkeit braucht. Die Trainingswoche ist zwar noch nicht vorbei, aber bisher hat es lediglich für 20 km Bike und 9 km Run gereicht. Heute Abend steht Intervallschwimmen auf dem Plan, morgen ein langer Lauf und Sonntag eine Radeinheit, dann wäre ich wenigstens halbwegs im Rennen.
So bleibt mir gerade trotzdem nichts anderes übrig, als die letzten zwei Wochen als eine Art verlängerte Regenerationsphase zu betrachten und nächste Woche voll auf Angriff zu schalten. Glücklicherweise sind solche Unpässlichkeiten einkalkuliert, allerdings dachte ich nicht, dass ich mein Pulver diesbezüglich gleich zu Beginn der Vorbereitung verschiessen würde. Ob ich beim Glaspalastlauf im Februar dann endlich die 50-Minuten-Marke knacken kann? Ehrlich gesagt, bezweifle ich das im Moment. Ich denke, ich sollte das dann eher als ein Art Leistungsstandüberprüfung betrachten.
Was ich aber sagen muss: Der stark reduzierte Trainingsumfang tut gut, meine Muskeln fühlen sich beim Laufen so entspannt an wie schon lange nicht mehr. Vielleicht hat es sein Gutes und ist genau das, was mein Körper gerade braucht. Darauf gönne ich mir doch heute Abend nach dem Schwimmen glatt ein paar Saunagänge!
meine erste Trainingswoche verlief ziemlich blöd, ich musste gleich auf eine Schwimmeinheit und eine Laufeinheit verzichten, da familiäre Verpflichtungen dazwischen kamen. So kam ich letzte Woche auf schlappe 45 km Bike, 20 km Run und nur 1,5 km Swim. Das war so nicht geplant und sollte diese Woche besser werden. Dummerweise hatte ich mir vorgenommen, unsere Holzdecken zu streichen und das nahm deutlich mehr Zeit in Anspruch als geplant. Und weil das noch nicht reichte, kam auch noch ein krankes Kind dazu, das meine ganze Pflege und Aufmerksamkeit braucht. Die Trainingswoche ist zwar noch nicht vorbei, aber bisher hat es lediglich für 20 km Bike und 9 km Run gereicht. Heute Abend steht Intervallschwimmen auf dem Plan, morgen ein langer Lauf und Sonntag eine Radeinheit, dann wäre ich wenigstens halbwegs im Rennen.
So bleibt mir gerade trotzdem nichts anderes übrig, als die letzten zwei Wochen als eine Art verlängerte Regenerationsphase zu betrachten und nächste Woche voll auf Angriff zu schalten. Glücklicherweise sind solche Unpässlichkeiten einkalkuliert, allerdings dachte ich nicht, dass ich mein Pulver diesbezüglich gleich zu Beginn der Vorbereitung verschiessen würde. Ob ich beim Glaspalastlauf im Februar dann endlich die 50-Minuten-Marke knacken kann? Ehrlich gesagt, bezweifle ich das im Moment. Ich denke, ich sollte das dann eher als ein Art Leistungsstandüberprüfung betrachten.
Was ich aber sagen muss: Der stark reduzierte Trainingsumfang tut gut, meine Muskeln fühlen sich beim Laufen so entspannt an wie schon lange nicht mehr. Vielleicht hat es sein Gutes und ist genau das, was mein Körper gerade braucht. Darauf gönne ich mir doch heute Abend nach dem Schwimmen glatt ein paar Saunagänge!
Montag, 9. Januar 2012
Das neue Jahr hat für mich gleich ganz gemütlich mit einer Regenerationswoche angefangen. Zwei lockere Laufeinheiten, zwei Radeinheiten und ganze null Schwimmeinheiten standen auf dem Programm. Das Entspannungsprogramm war auch ehrlich gesagt notwendig, denn seit dem Tübinger Halbmarathon Anfang Dezember laufe ich nur noch mit müden Beinen durchs Leben.
Der Trainingsplan bis Dezember war auch recht intensiv und berücksichtigte auch nicht wirklich die nötigen Erholungstage: Dienstags war Intervalltraining im Stadion angesagt (Muskelkater), Mittwochs Schwimmtraining, Donnerstags ein halbwegs strammer Lauf (neuer Muskelkater), Freitags locker laufen, Samstags manchmal Radfahren, Sonntags langer Lauf (wieder neuer Muskelkater), Montag Pause, Dienstag das ganze Programm von vorne. Dass eine derartige Trainingsplanung letztendlich nicht zu meinem Ziel (Halbmarathon in 1:45 h) führen würde, hätte mir eigentlich vorher klar sein müssen. So ging ich schon mit deutlich reduziertem Ziel (Hauptsache unter 2 Stunden) an den Start. Das hat dann zwar auch gerade noch gereicht, enttäuschend war es trotzdem.
Seitdem zwickte es beim Training ständig, ich vermute mal, dass nicht viel bis zum Übertraining gefehlt hat, zumal ich mir nach dem Halbmarathon kaum Pausen gegönnt habe, da ich immer das Gefühl hatte, mehr tun zu müssen, um besser zu werden. Das ist ein Teufelskreis, den ich jetzt hoffentlich über die Weihnachtszeit durchbrochen habe. Die Läufe letzte Woche haben sich zumindest gut angefühlt...
Wenn ich auch recht wenig trainiert habe, so habe ich zumindest letzte Woche einen groben Trainingsplan bis Juni aufgestellt: auf drei Wochen aufbauendes Training folgt jetzt immer eine ganze Woche mit reduzierten Trainingsumfängen und ohne Intervalltraining. Starten werde ich diese Woche, drei mal Run, ein oder zwei mal Bike, zwei mal Swim, keine Einheit länger als eine Stunde, eher etwas kürzer, denn ich brauche für die beiden darauf folgenden Wochen auch Spielraum nach oben für eine Erhöhung des Volumens und der Intensität, ohne gleich wieder Richtung Übertraining zu steuern.
Und der Glaspalastlauf am 12. Februar wird dann hoffentlich zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin!
Der Trainingsplan bis Dezember war auch recht intensiv und berücksichtigte auch nicht wirklich die nötigen Erholungstage: Dienstags war Intervalltraining im Stadion angesagt (Muskelkater), Mittwochs Schwimmtraining, Donnerstags ein halbwegs strammer Lauf (neuer Muskelkater), Freitags locker laufen, Samstags manchmal Radfahren, Sonntags langer Lauf (wieder neuer Muskelkater), Montag Pause, Dienstag das ganze Programm von vorne. Dass eine derartige Trainingsplanung letztendlich nicht zu meinem Ziel (Halbmarathon in 1:45 h) führen würde, hätte mir eigentlich vorher klar sein müssen. So ging ich schon mit deutlich reduziertem Ziel (Hauptsache unter 2 Stunden) an den Start. Das hat dann zwar auch gerade noch gereicht, enttäuschend war es trotzdem.
Seitdem zwickte es beim Training ständig, ich vermute mal, dass nicht viel bis zum Übertraining gefehlt hat, zumal ich mir nach dem Halbmarathon kaum Pausen gegönnt habe, da ich immer das Gefühl hatte, mehr tun zu müssen, um besser zu werden. Das ist ein Teufelskreis, den ich jetzt hoffentlich über die Weihnachtszeit durchbrochen habe. Die Läufe letzte Woche haben sich zumindest gut angefühlt...
Wenn ich auch recht wenig trainiert habe, so habe ich zumindest letzte Woche einen groben Trainingsplan bis Juni aufgestellt: auf drei Wochen aufbauendes Training folgt jetzt immer eine ganze Woche mit reduzierten Trainingsumfängen und ohne Intervalltraining. Starten werde ich diese Woche, drei mal Run, ein oder zwei mal Bike, zwei mal Swim, keine Einheit länger als eine Stunde, eher etwas kürzer, denn ich brauche für die beiden darauf folgenden Wochen auch Spielraum nach oben für eine Erhöhung des Volumens und der Intensität, ohne gleich wieder Richtung Übertraining zu steuern.
Und der Glaspalastlauf am 12. Februar wird dann hoffentlich zeigen, dass ich auf dem richtigen Weg bin!
Sonntag, 1. Januar 2012
Das neue Jahr beginnt wie immer mit guten Vorsätzen, dabei spielt es keine Rolle, ob das nun sportliche, berufliche oder familiäre Ziele betrifft. Ich habe mir für alle wichtigen Bereiche meine Ziele gesetzt, und was alle Ziele gemeinsam haben: Ich will sie erfüllen!
Sportlich gesehen wird dieses Jahr für mich einen ganz besonderen Höhepunkt haben: die Challenge im Kraichgau. Natürlich will ich in erster Linie finishen und durchkommen. Aber je näher der Tag rückt, desto höher wird der Anspruch an mich selbst. Zwischenzeitlich ist mein Ziel, die 6-Stunden-Marke zu knacken.
Dieses Ziel setzt sich aus vielen kleinen Einzelzielen zusammen. Kurzfristiges Ziel ist für mich beispielsweise, 10 km endlich unter 50 Minuten zu laufen, da fehlen mir Stand heute noch ein paar Sekunden. Das muss also in den nächsten Wochen absolut drin sein. Mittelfristiges Ziel beim Schwimmen ist die 18-Minuten-Marke auf 1000m zu knacken, das wird schon etwas schwieriger, denn da liegen immerhin noch fast 4 Minuten dazwischen. Und auch beim Radfahren möchte ich sowohl Zeit als auch Form verbessern. Das wird für mich die größte Herausforderung, denn ich muss vor allem an der Ausdauer arbeiten, 90 km muss ich so bewältigen, dass direkt im Anschluss noch ein Halbmarathon drin liegt.
Dies alles wird mir sowohl im Training als auch im Wettkampf selbst mehr abverlangen als das, was ich bisher im sportlichen Bereich zu geben bereit war. Nicht, dass ich im Sport nie ehrgeizig war, das war schon immer der Fall. Der Unterschied besteht nun darin, dass ich die Gründe für Misserfolg jetzt immer bei mir suchen muss. In meinem bisherigen Sport gibt es einige Faktoren, die den Misserfolg begünstigen können und zu gern flüchtet man in Ausreden. Sei es der Gegner, Schiedsrichter, Trainer oder Mitspieler, nie sucht der Mannschaftssportler die Fehler nur bei sich.
Im Triathlon gilt das alles nicht, maximal das Wetter kann als Ausrede herhalten, aber für Form und mentale Stärke ist man alleine verantwortlich.
Das war im vergangenen Jahr eine völlig neue Erfahrung für mich. Eine gute sogar, denn ich glaube, was Sport betrifft, war ich nie fokussierter als jetzt. Es gibt einfach keine Ausreden mehr, die mich von meinem eigentlichen Ziel ablenken. Ich weiß, was ich erreichen will und ich weiß, dass ich selbst für den Erfolg sorgen muss.
Ich bin natürlich froh, dass mich meine Familie unterstützt, sei es durch Verständnis und Anerkennung oder durch aktive Trainingsbegleitung mit dem Rad, wenn ich eine lange Laufeinheit absolvieren muss. Und natürlich ist es ideal, wenn man noch dazu Freunde hat, mit denen man gemeinsam trainieren kann, danke hier an dieser Stelle an alle, die ich für meine Trainingsvorbereitungen schon in Anspruch genommen habe :-)
Sportlich gesehen wird dieses Jahr für mich einen ganz besonderen Höhepunkt haben: die Challenge im Kraichgau. Natürlich will ich in erster Linie finishen und durchkommen. Aber je näher der Tag rückt, desto höher wird der Anspruch an mich selbst. Zwischenzeitlich ist mein Ziel, die 6-Stunden-Marke zu knacken.
Dieses Ziel setzt sich aus vielen kleinen Einzelzielen zusammen. Kurzfristiges Ziel ist für mich beispielsweise, 10 km endlich unter 50 Minuten zu laufen, da fehlen mir Stand heute noch ein paar Sekunden. Das muss also in den nächsten Wochen absolut drin sein. Mittelfristiges Ziel beim Schwimmen ist die 18-Minuten-Marke auf 1000m zu knacken, das wird schon etwas schwieriger, denn da liegen immerhin noch fast 4 Minuten dazwischen. Und auch beim Radfahren möchte ich sowohl Zeit als auch Form verbessern. Das wird für mich die größte Herausforderung, denn ich muss vor allem an der Ausdauer arbeiten, 90 km muss ich so bewältigen, dass direkt im Anschluss noch ein Halbmarathon drin liegt.
Dies alles wird mir sowohl im Training als auch im Wettkampf selbst mehr abverlangen als das, was ich bisher im sportlichen Bereich zu geben bereit war. Nicht, dass ich im Sport nie ehrgeizig war, das war schon immer der Fall. Der Unterschied besteht nun darin, dass ich die Gründe für Misserfolg jetzt immer bei mir suchen muss. In meinem bisherigen Sport gibt es einige Faktoren, die den Misserfolg begünstigen können und zu gern flüchtet man in Ausreden. Sei es der Gegner, Schiedsrichter, Trainer oder Mitspieler, nie sucht der Mannschaftssportler die Fehler nur bei sich.
Im Triathlon gilt das alles nicht, maximal das Wetter kann als Ausrede herhalten, aber für Form und mentale Stärke ist man alleine verantwortlich.
Das war im vergangenen Jahr eine völlig neue Erfahrung für mich. Eine gute sogar, denn ich glaube, was Sport betrifft, war ich nie fokussierter als jetzt. Es gibt einfach keine Ausreden mehr, die mich von meinem eigentlichen Ziel ablenken. Ich weiß, was ich erreichen will und ich weiß, dass ich selbst für den Erfolg sorgen muss.
Ich bin natürlich froh, dass mich meine Familie unterstützt, sei es durch Verständnis und Anerkennung oder durch aktive Trainingsbegleitung mit dem Rad, wenn ich eine lange Laufeinheit absolvieren muss. Und natürlich ist es ideal, wenn man noch dazu Freunde hat, mit denen man gemeinsam trainieren kann, danke hier an dieser Stelle an alle, die ich für meine Trainingsvorbereitungen schon in Anspruch genommen habe :-)
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