Samstag, 13. Oktober 2012

Das wurde aber auch mal Zeit!

Endlich habe ich die magische 50-Minuten-Grenze geknackt! Insgeheim hatte ich schon darauf gehofft,   mein Zwischenziel in Kuppingen zu erreichen, aber aufgrund der Umstände nicht wirklich damit gerechnet. Da ich wegen Knieproblemen nach der Challenge (und auch wegen der Urlaubszeit) mit meinem Training ein wenig nachgelassen hatte und ich eigentlich erst seit drei Wochen in meinem neuen Trainingsplan stecke, war ich sehr unsicher, was mich heute in Kuppingen erwarten würde.
Die Bedingungen waren eigentlich ideal, es war trocken und ich habe mich soweit ganz fit gefühlt. Außerdem hatte ich super mentale Unterstützung neben der Strecke! Gekämpft habe ich allerdings trotzdem auf den letzten 2 Kilometern, da ich auf einen Schlag Pudding-Beine bekommen habe, und hätte ich mein Ziel nicht so dicht vor Augen gehabt, hätte ich sicher in meinem Tempo nachgelassen, weil es gerade auf den letzten 2 km mehr bergauf als bergab geht. Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich aber auch gefragt, ob das wirklich sein muss, mich so zu quälen. Allerdings habe ich dann auch beschlossen: Ja, es muss sein.

Lange Rede, kurzer Sinn: Zielzeit  49:18 Minuten. Ich bin sehr zufrieden, aber mir graut auch vor Morgen, denn mein Trainingsplan sieht einen bergigen 16km-Lauf vor. Mal sehen, was meine Oberschenkel morgen dazu sagen. Aber: bis jetzt keine Knieschmerzen! Sehr gut. Top-Tag.

Mittwoch, 26. September 2012

Endlich geht es wieder los!

Der Schlendrian der letzten Wochen ist ab jetzt Geschichte. So schön die letzten Wochen mit reduziertem Trainingsumfang waren, es wird Zeit, wieder richtig Gas zu geben.
Die Kniebeschwerden sind so gut wie weg, der Urlaub vorbei und der (Trainings-)Alltag kann wieder einkehren.
Der Schwerpunkt wird vorläufig auf dem Laufen liegen, dafür habe ich mir professionelle Hilfe geholt. Ich habe einen Trainingsplan bekommen, der auf den Halbmarathon in Tübingen Anfang Dezember ausgerichtet sein wird und der mich hoffentlich einen großen Schritt nach vorne bringt.

Heute stand der Flugfeld Firmenlauf (5km) auf meinem Plan. Leider nicht auf dem Plan meines Trainers, denn der hatte mich gestern noch 5x1200m auf der Bahn rennen lassen. Da ich erst seit dieser Woche wieder richtig ins Training eingestiegen bin, waren die schnellen Bahnläufe sehr ungewohnt und meine Oberschenkel haben sich gleich mal mit Muskelkater bedankt.
Trotzdem hatte ich mir heute in den Kopf gesetzt, wenigstens für den kurzen Firmenlauf halbwegs an meine alte Wettkampfpace anzuknüpfen. Geplant war, unter 27 Minuten durchzulaufen. Wenn ich meine neue Trainingsuhr  im Griff gehabt hätte und nicht auf die falsche Anzeige geschaut hätte, wäre das auch sicher gelungen. Leider habe ich das erst nach 2 Kilometern gemerkt und war schon viel zu schnell. Also habe ich beschlossen, dass es dann für die restlichen 3 km auch vollends egal ist und bin einfach im gleichen Tempo weitergerannt, den Anschiss vom Trainer  hätte es sowieso schon gegeben ;-)
So war ich schon nach 25:30 Minuten im Ziel, was so in etwa meiner guten Form von letztem Jahr entspricht. Ob ich das Tempo über 10km allerdings durchgehalten hätte, weiß ich nicht, aber ich habe mich beim Laufen gut gefühlt, und auch der Muskelkater war beim Laufen nicht wirklich relevant spürbar. Es geht also hoffentlich wieder aufwärts.

So viel Spaß das Training auch macht, mein Trainingsplan macht mir Angst. Die nächsten drei Wochen habe ich zwar noch etwas Schonfrist mit drei Laufeinheiten je Woche, aber danach werden es bis zum Halbmarathon im Dezember vier sein.  Bahntraining, Steigerungsläufe, Bergsprints und Tempowechselläufe werden mir das Leben zur Hölle machen ;-) und dazu noch Schwimmen und Radfahren! Das wird toll, juhu! Und das Ergebnis hoffentlich auch. Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht in Tübingen laufen, weil das eine sehr anspruchsvolle Strecke ist, mit der ich letztes Jahr richtig zu kämpfen hatte. Aber da muss ich durch, denn die Auswahl an Halbmarathons um die Zeit in unserer Gegend ist nicht sehr groß.
Der Kuppinger Mondfängerlauf im Oktober (10km) steht mir auch noch bevor. Eigentlich wollte ich ja endlich noch unter 50 Minuten laufen, aber ich war die letzten 2 Monate doch sehr ausgebremst, was das Lauftraining betrifft und habe mein Zeitziel entsprechend angepasst.  Aber da es heute doch ganz gut lief, bin ich gespannt, was in Kuppingen für mich drin ist!


Montag, 6. August 2012

Defizite

Nachdem jetzt auch der Summertime Triathlon vorbei ist, wird es Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Eigentlich wollte ich - davon ausgehend, dass der Wettkampf unter gleichen Bedingungen stattfindet wie letztes Jahr - einen Leistungsvergleich ziehen. Blöderweise hat der Veranstalter einige Änderungen an Lauf- und Radstrecke vorgenommen, die ich zwar richtig gut finde, mir jedoch nicht die Möglichkeit geben, wirklich einen Vergleich anzustellen.
Angefangen damit, dass der See schöne 24 Grad hatte und aufgrund dieser Badewannentemperatur das Schwimmen mit Neoprenanzug im Gegensatz zu letztem Jahr verboten war, wurde die Radstrecke geändert ( es gab eine Autobahnbrücke mit leichter Steigung, 3 Wendepunkte je Radrunde ) und die Laufstrecke verlängert. Wie gesagt, ich fand es viel besser als letztes Jahr. Dasselbe kann ich von meiner Leistung allerdings nicht behaupten, ich habe für 1000m Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen 2:47:20h gebraucht, das ist etwas langsamer als letztes Jahr. Ich habe zwar meine Schwimmzeit um fast 2 Minuten verbessern können, und das ohne Neo. Auch die Radzeit konnte ich um 3 Minuten verbessern, allerdings habe ich hier im Vorfeld das meiste Verbesserungspotenzial gesehen. Auch wenn die Radstrecke anders war und es zudem sehr windig war, hätte ich trotzdem mit einer etwas besseren Zeit gerechnet. Beim Laufen war ich schwächer als letztes Jahr, womit ich aber aufgrund meines Knies gerechnet hatte. Insgesamt bin ich jedoch mit meiner Laufleistung zufrieden: Nach dem Radfahren lag ich noch auf Rang 62, konnte aber eine Frau nach der anderen auf der Laufstrecke einsammeln und lag im Ziel auf Rang 49.

Fazit: Immer noch ist das Radfahren mein Problem. Die Radtouren müssen aufhören und ich muss endlich mit Radtraining anfangen. Ich kann für dieses Jahr genau zwei Einheiten Radtraining verbuchen: die Radstrecke auf der Challenge und die Radstrecke gestern. Das geht halt gar nicht. Ab sofort gibt es Bummelfahrt-Verbot!

Es gibt auch Erfreuliches: In der Post lag heute für mich ein Funktions- und Kompressionsshirt der Extraklasse, das ich für die Zeitschrift Runnersworld testen darf, und danach darf ich es behalten! Juhu :-)


Sonntag, 22. Juli 2012

Druck

Nachdem ich in den letzten Wochen -mit Abstrichen- ganz gut in meinen Trainingsrhythmus gefunden habe, standen endlich mal wieder reine Laufwettbewerbe an. Als Einstieg sollte der Frauensonnwendlauf herhalten, 8 km, nicht flach, aber trotzdem eine ganz nette Strecke durch den Wald. Leider wollten die Beine nicht so wie der Kopf und dementsprechend bin ich erst nach 40:21 Minuten durch das Ziel gelaufen. Das ist zwar keine so schlechte Zeit, aber wirklich glücklich war ich danach auch nicht, obwohl ich in der Gesamtwertung auf dem 20. Platz und in meiner Altersklasse sogar auf dem 3. Platz landete - übrigens zum ersten Mal in meiner "Läuferkarriere". Fazit: Zeit naja, Platzierung dafür zufriedenstellend.

Umso wichtiger war für mich der heutige Tag: Der Böblinger Stadtlauf, 10km auf einer Strecke, die im Großen und Ganzen in zwei Abschnitte aufgeteilt ist: die ersten 5km hoch, dann 5 km runter. Ich hatte eigentlich vor, die 50-Minuten-Marke zu knacken, aber der Tag verlief mal wieder in echter Chrissi-Manier. Es fing schon damit an, dass ich erst um 7.50 Uhr aus dem Tiefschlaf erwacht bin und kaum in die Pötte kam. Trotzdem schnell anziehen und frühstücken. Ein Blick in den Brotschrank verriet: Nur Vollkornbrot da. Ganz schlecht vor einem Lauf, das geht gar nicht. Also habe ich mich mit zwei winzigen Schokokeksen begnügt. Spät dran war ich auch, das hieß im Endeffekt ohne Frühstück laufen. Naja, lange Rede, kurzer Sinn: mit leerem Magen auf die Strecke, an der Verpflegungsstelle versehentlich Sprudel mit Kohlensäure erwischt und voll verschluckt und dann geht mir auch noch-absoluter Anfängerfehler- bei Kilometer Neun der Schnürsenkel auf. Ganz ehrlich: Es ist schon blöd, wenn die Beine bei einem Lauf nicht das machen, was man will. Wenn dann aber auch noch die eigene Dummheit dazukommt, dann tut das doppelt weh. Das Ende vom Lied war eine beschämende Zeit von 52:47 Minuten.
Das einzig Gute daran war, dass meine Beine nach einem ordentlichen Mittagessen wenigstens wieder völlig entspannt waren, so dass ich zumindest ganz locker noch zügige 36 km auf dem Rad fahren und danach ein anständiges Krafttraining absolvieren konnte.
Trotzdem bin ich richtig enttäuscht. Klar macht sich das Training bemerkbar, aber nur was die Ausdauerleistung angeht. Ich regeneriere schnell, ich kann große Umfänge und auch Intensitäten leisten, aber wenn es um die Wurst geht, macht der Kopf nicht richtig mit. Ich fühle mich regelrecht blockiert durch den Druck, den ich mir selbst mache. Klar, an dieser 50-Minuten-Marke war ich schon so nah dran, dass wirklich nur noch ein Quäntchen fehlte. Aber genau dieser Druck bei einem so kurzen Lauf, wenn ich auf die Sekunde weiß, wie lange ich pro Kilometer brauchen darf, überfordert mich schon im Startbereich. Das Blöde ist: es sind nur noch zwei Zehner, die im September und im Oktober anstehen. Und auf einem von beiden muss es klappen! Das erhöht den Druck noch mehr, denn die Gelegenheiten, noch in diesem Jahr endlich den für mich "perfekten" Zehner zu laufen, sind nicht unendlich.

Wie dem auch sei: Meine Kniekehle ist fast ausgeheilt, beim Radfahren/Schwimmen ist gar nichts zu spüren und beim Laufen zwickt es nur noch ganz wenig, das heißt, einer Teilnahme beim Summertime-Triathlon im August steht nichts im Weg! Juhu! Darauf freue ich mich richtig, die Kombination aus allen drei Sportarten macht einfach immer noch am meisten Spaß!

Montag, 2. Juli 2012

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ;-)

Drei Wochen nach der Challenge fühle ich mich endlich regeneriert, wenn man von einem kleinen Überlastungswehwehchen in der rechten Kniekehle mal absieht. Trainiert habe ich in den letzten drei Wochen natürlich trotzdem, Schwerpunkte: Lauftechnik, Krafttraining, Schwimmintervalle und das ganze garniert mit ein paar kürzeren Radausfahrten und lockeren 10km-Läufen.
Und viel Zeit, um mir Gedanken über die nächste Zielsetzung zu machen. Zumindest triathlonmäßig steht dieses Jahr nur noch eine Olympische Distanz an, und das auch nur, wenn die Kniekehle endgültig Ruhe gibt. Allerdings habe ich noch einige Laufevents geplant, also ein paar Zehner, sowie noch einen Halbmarathon im September/Oktober.

Insgesamt heißt das für mich: Lauftechnik verbessern, sowie das Tempo in allen Einzeldisziplinen deutlich nach vorne bringen. Erste Maßnahmen sind eingeleitet :-)
Und da ich mich wieder erholt fühle und ich sowieso schon wieder mit den Hufen scharre, werde ich, unter Berücksichtigung der Kniekehle, endlich wieder richtig ins Training einsteigen.
Konkret heißt das: ich muss an meiner Hüftstreckung und an meinem Kniehub beim Laufen arbeiten und kann so hoffentlich weiter mein Lauftempo verbessern. Beim Schwimmen werde ich mich auf kurze Sprints und Intervalle konzentrieren und beim Radfahren werde ich versuchen, durch Sprint- und Bergintervalle meine Kraftausdauer zu verbessern.

Ich bin gespannt, wie sich meine Physis in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt und ob da tatsächlich noch etwas mehr Potential drinsteckt!



Montag, 11. Juni 2012

Challenge Kraichgau 2012 - Rennbericht + mind review

Ich habe es geschafft : 1,9 km geschwommen, 90 km Rad gefahren, 21 km gelaufen. Und das alles in 6:51:56 h.

Die letzte Woche vor dem Rennen habe ich mich sehr viel ausgeruht: Am Montag ein 8km-Läufchen, Dienstag Lauftechnik, Mittwoch 1000m zügig geschwommen und am Donnerstag gute 20 km Rad. Also minimale Umfänge und wenig spektakulär, aber ich wollte mit erholten Beinen in den Wettkampf starten. Meine Stimmung: entspannt. Ich hatte im Rahmen meiner Möglichkeiten trainiert und nun wollte ich endlich sehen, wie weit mich die erschaffenen Ressourcen bringen würden.
Ich musste schon am Samstag mit meiner Freundin Steffi ins Kraichgau fahren, um mein Rad einzuchecken. Das ganze Prozedere ist sehr professionell und dementsprechend zeitaufwändig: Am Zielort die Startunterlagen abholen, dann gleich ab zur Wettkampfbesprechung. Dann an den Startpunkt am Hardtsee, wo sich die 1. Wechselzone befindet und das Rad und den Helm mit den entsprechenden Aufklebern versorgen und einchecken. Außerdem musste bereits am Samstag der Lauf-Wechselbeutel gepackt und abgelegt werden. Dieser wird vom Veranstalter direkt zur 2. Wechselzone transportiert.
Ich habe gefühlte 100 Mal nachgesehen, ob ich auch wirklich die Laufschuhe drin habe. Hatte ich natürlich schon beim ersten Mal drin, aber sicher ist sicher. Und ganz sicher ist noch besser. Wirklich drin? Ja. Ok, Beutel ablegen. Hoffentlich sind die Schuhe drin. Ab nach Hause.
Zu Hause angekommen, hatte Steffis Freund Marco schon den Grill angeschmissen und die beiden haben mich noch fürstlich bewirtet. Nach dem Essen bin ich gleich heim und habe mich hingelegt.
Wie erwartet, war ich am nächsten Morgen lange vor dem Wecker wach, und so hab ich schon um kurz nach 5 gefrühstückt. Jetzt war ich definitiv nervös, ich habe kaum einen Bissen runtergebracht. Während Jörg die Kinder geweckt hat, habe ich nochmal geschaut, ob ich auch wirklich alles im Auto habe, was ich noch brauche. Mehrmals natürlich, sicher ist sicher. Und dann ging es los Richtung Kraichgau. Keine 5 Minuten nach Abfahrt kamen die Zweifel. Ist der Neo im Kofferraum? Ja, ich habe ja extra nochmal nachgeguckt...Jörg fahr mal rechts ran, ich muss an den Kofferraum. Ja, Neo ist drin. Radschuhe auch? Ja. Startnummer? Alles da. Ok, lass uns weiterfahren.
Die etwa einstündige Fahrt war die Hölle, ich war so nervös. Von dem Moment an, als ich aus dem Auto ausgestiegen bin, war ich allerdings auf einen Schlag die Ruhe selbst. Bike-Beutel packen, After-Race-Beutel packen, Reifendruck am Rad prüfen, Radflaschen füllen, Wettkampfnahrung an das Rad kleben. Die Stimmung morgens um 7 Uhr in der ersten Wechselzone ist einfach unbeschreiblich. Spannungsgeladene Musik und meist in sich gekehrte Athleten: Agegrouper wie ich und Profis. Und an den Zäunen stehen schon Massen an Zuschauern, und ich mittendrin. Nicht als Zuschauer, sondern als Athlet. Ich hatte ständig mit den Tränen zu kämpfen. Schon letztes Jahr als Zuschauer hinter der Absperrung war die Atmosphäre für mich nicht in Worte zu fassen, aber dieses Jahr auf der anderen Seite der Absperrung zu stehen-ganz krass. Meine letzte Tat in der ersten Wechselzone war das Abgeben des Bike-Beutels an der ausgeschilderten Stelle. Sind die Radschuhe drin? Ja. Wirklich? Ja, klar. Waren ja schon gestern Abend drin. Und wenn sie nachher je doch nicht drin sind, dann fahr ich die 90 Kilometer halt in Gottes Namen barfuß. Oh, und das Startband mit der Startnummer? Ach so, habe ich am Fahrrad befestigt, zum Glück. Zeitnahme-Chip? Habe ich schon zu Hause am Knöchel befestigt. Ist er immer noch dran? Ja. Gut. Ich geh jetzt einfach, es wird schon alles im Beutel sein, was rein muss. Und wenn nicht, hab ich halt Pech gehabt. Ach so: Wege einprägen. Ab zum Schwimmausstieg und dann genau schauen, wo ich lang muss, um meinen Beutel zu holen. Das ist der Schwimmausstieg? Die haben da ja ein riesiges Tor  aufgebaut, und alles mit Teppich ausgelegt...cool....hoffentlich finde ich nachher den Beutel wieder...
Der Weg vom Schwimmausstieg über die Beutelablegestelle durch das Umkleidezelt bis hin zu meinem Rad war zumindest gedanklich eingeprägt, also konnte ich die Wechselzone verlassen und mit Jörg und den Kids den Zuschauerbereich betreten. Da war mächtig was los. Kurz bevor die erste Startwelle mit den Profis starten sollte, kamen Steffi und Marco. Im Gepäck: bedruckte Funktionsshirts für meine Fans...Ich war schon wieder den Tränen nahe, so habe ich mich darüber gefreut. Ein Fotograf wollte mich dann natürlich mitsamt Fanclub fotografieren, klar, die T-Shirts sehen wirklich genial aus!

Dann folgte der erste Schwimmstart : etwa 450 Triathleten starten pro Startgruppe, das ist verdammt viel. Die Profis sind im Wasser, aus den Lautsprechern die Glockenschläge von AC/DC "Hells Bells" dann ein Knall-der Startschuss. Gleich bin ich dran. Hoffentlich heul ich mir beim Start nicht  die Schwimmbrille voll...ganz schön eng beim Start, dass da noch keiner abgesoffen ist...ok, schön, zuzugucken, aber jetzt los, Familie und Freunde verabschieden, Toi, Toi, Toi, danke und tschüss. Über die aufgebaute Brücke zum Schwimmstart. Cool, das ist ja mit Sand aufgeschüttet, wie am Strand...über die Registrierungsmatte durch das Tor laufen und ans Wasser. Nicht kalt, hab ja eh den Neo an. Vielleicht sollte ich den jetzt auch mal so langsam vollends hochziehen und zumachen, die anderen sind zum Teil schon im Wasser...oh....da krabbelt ein Maikäfer durch den Sand, der arme. Hoffentlich tritt keiner drauf. Ach egal, soviel Zeit muss sein. Ich bring ihn noch schnell in Sicherheit. So, jetzt aber schnell den Neo zufummeln, Mütze auf, Brille auch. Gut, jetzt rein, sind schon alle drin...Am besten an den Rand, zu den Lautsprechern, da kann man stehen. Oh Gott die Glockenschläge von Hells Bells...och bitte, keine Tränen, wie sieht das denn aus. Die anderen sehen aber auch ergriffen aus. Puls? Sicher 180, man ist das ein geiles Gefühl. Knall und los...
Beim Schwimmstart wird mit harten Bandagen gekämpft, es wird getreten, gedrückt und manchmal auch am Fuß gezogen, aber das ist normal, jeder will möglichst schnell seinen Platz und seinen Rhythmus finden. Ich ja auch. Das Schwimmen mit dem Neoprenanzug finde ich persönlich anstrengender als ohne, weil der ja so eng sitzt, dass man beim Kraulen an den Schultern mit Widerstand zu kämpfen hat. Und das ist man ja vom Beckenschwimmen nicht gewohnt. Es hat auch eine Weile gedauert, bis ich meinen Rhythmus hatte, aber ab der ersten Boje ging es. Trotzdem kam ich erst nach 42:50 Minuten aus dem Wasser, drei Minuten länger als geplant. Allerdings bin ich mit sehr wenig Beinschlag geschwommen, um für den Rest Sprit zu sparen. Jetzt raus aus dem Wasser und über den Teppich...man sind da viel Leute...und die machen richtig Radau...Neo schon mal aufmachen...Beutel schnappen...prima, gleich gefunden, schnell ins Umkleidezelt...super, mir hilft jemand, leert den Beutel aus, damit ich in Ruhe nach allem wühlen kann, was ich brauche. Neo über die Arme ziehen, scheiße geht nicht. Klar, ich hab ja die Uhr am Handgelenk...Kacke...Neo wieder hoch, Uhr ausziehen, Neo runter vom Oberkörper, Uhr wieder an. Neo von den Füßen runter, ohhhh, das geht auch nicht, klar, ich hab ja das Chipband am Knöchel. Neo wieder hoch, Chipband aus, Neo runter, zum Glück hilft mir die junge Frau und zieht mir das Scheißding von den Füßen. Chipband wieder an. Wieso zittre ich eigentlich so, Mist. Jetzt die Socken an, Radschuhe an, zum Glück, sie sind wirklich im Beutel. Wieder Mist. Habe Falten in den Socken, das geht gar nicht. Schuhe wieder aus, Falten glätten, Schuhe wieder an. Brille auf. Trisuit habe ich ja sowieso schon unter dem Neo angehabt. Habe ich wirklich alles aus dem Beutel geholt, was ich brauche? Zum Glück hat meine Helferin Geduld mit mir und lässt mich noch mal reinschauen. Ja, ich habe alles, ok, ab zum Rad. Rad abhängen, so...jetzt schnell zum Ausgang schieben...ah, da vorne darf ich aufsteigen, gut. Rauf auf mein Rad und los...da ruft jemand nach mir...da stehen ja meine Leute und winken...schön in die Kamera strahlen, noch schön winken und weg.
Stolze 7:18 Minuten habe ich für meinen Wechsel gebraucht, ich muss schon sagen, reife Leistung. Das war gestern sicher die schlechteste Wechselzeit. Naja, wieder dazu gelernt. Zumindest die Füße sollte man sich abtrocknen, bevor man versucht, die Socken faltenfrei anzuziehen. Immerhin saß ich auf dem Rad und musste grinsen, weil ich so froh war, dass die erste Disziplin schon mal abgehakt war. Erst mal ging es ca. 10km fast ganz eben über abgesperrte Straßen raus in die wunderschöne Kraichgauer Landschaft, dann ging es langsam los mit den insgesamt knapp 1100 Höhenmetern...das ist der erste  richtige Anstieg..hab gar nicht zu Hause geschaut, wieviel Anstiege es sind...dann hätte ich runterzählen können...obwohl...wahrscheinlich ist es besser, wenn ich nicht so genau weiß was kommt. Hä? Da kommt ein Auto hinter mir...dachte, die Strecke ist abgesperrt...Oh...das ist gar kein Auto. Das ist ein Rad mit richtigen Laufrädern...ehrlich gesagt klingt das gar nicht nach weniger Luftwiderstand, sondern nach mehr. Naja, bin nur neidisch. Ich habe nicht mal einen Triathlon-Aufsatz, da bin ich hier wohl die einzige...der Typ heißt Dietrich, steht hinten auf seiner Startnummer drauf...komisch, so hieß eben schon einer...naja, Zufall....cool, ich überhole eine Frau am Berg....die heißt ja auch Dietrich, das kann doch nicht sein...Mann, Chrissi, bist du blöd...das ist das Sponsorenlogo...genaugenommen heiße ich auch Dietrich...wann kommt denn eigentlich der Schindelberg? Da vorne stehen Zuschauer, die frage ich im Vorbeifahren....das ist schon der Schindelberg? Echt jetzt? Sauber....wow, es geht herrlich bergab und ewig lang...schön, so kann es weitergehen.....hä? was ist denn das? Achtung Gegenverkehr....ach du scheiße....nicht gut. das heißt, den ganzen Scheiß muss ich nachher wieder hochfahren. Da redet jemand mit mir....ach das ist Dietrich, die habe ich vorhin am Berg überholt...okay, sie heißt Daniela, jetzt sehe ich das auch, aber sie ist schon wieder weg. Und da kommt tatsächlich Gegenverkehr, die Profis sind schon auf dem Rückweg...war das Sebastian Kienle? Wahnsinn, das Tempo.....hmmm...krieg ich ne Blasenentzündung oder was piekt da unten so? Hatte ich ja schon ewig nicht mehr....wieso jetzt.....na toll....ne, ich glaub eher, ich müsste mal kurz Pipi. Scheiße. Da sind überall entweder Athleten unterwegs...oder Zuschauer. Egal, nach dem nächsten Anstieg, hilft ja nix...hier ist ne hohe Wiese, da geht es...runter vom Rad...mein nächster Triathlon-Anzug hat den Reißverschluss auf jeden Fall nicht am Rücken, wie blöd ist das denn...schnell ins Gras, pinkeln, Anzug wieder hoch auf das Rad und los...hoffentlich habe ich jetzt keine Zecke am Hintern...egal, die drück ich einfach platt, hehe....was ist denn das für ein Lärm? Oh je...das muss Gochsheim sein....ein ziemlich übler Anstieg, habe ich gehört...Tatsächlich gibt es hier einen heftigen Anstieg, und sämtliche Athleten müssen aus dem Sattel raus und im Stehen hochdrücken. Auch ich, aber die Atmosphäre ist hier wie bei der Tour de France. Massen von Zuschauern machen einen Riesenlärm und feuern die Athleten an. So etwas kenne ich nur aus dem Fernsehen. Deshalb war der Anstieg für mich kein Problem, ich habe den ganzen Anstieg gelacht und den Kopf geschüttelt, so toll war das. Dementsprechend wurde ich auch angefeuert, ich glaube, die haben sich total darüber gefreut, dass ich mich so gefreut habe. Das war wirklich Gänsehaut pur. Und ich konnte sowohl Daniela als auch ein oder zwei Männer am Berg überholen. Allerdings hat mich Daniela auf der nächsten Geraden wieder gehabt, da war sie deutlich stärker als ich. Und außerdem bin ich Bergab-Bremser. Wenn ich bremse, treten die anderen noch extra in die Pedale. Die letzten drei Anstiege hatten es wirklich ganz schön in sich, aber ich konnte zumindest Daniela wieder überholen und endgültig hinter mir lassen. Langsam konnte ich mich mental auf den Wechsel vorbereiten. Ich hatte zu Hause einmal geübt, die Schuhe beim Fahren zu öffnen und rauszuschlüpfen, damit ich ganz profimässig die Schuhe am Rad eingeklickt lassen kann, um ohne die Radschuhe die zweite Wechselzone durchqueren zu können. Bei den Profis sieht  das immer ziemlich lässig aus, und da es beim Üben auf Anhieb geklappt hatte, wollte ich es darauf ankommen lassen....bald kommt der Radabstieg...ok...aus den Schuhen raus. Oh Mann, was mach ich denn, wieso klicke ich die Schuhe aus, das wollte ich doch nicht so machen. Wieder einklicken...wieso geht das nicht? Klar, weil die Beine wie Gummi sind....ok, doch geschafft, jetzt Klettverschluss aufmachen, und aus dem Schuh raus...Cool, hat geklappt! Jetzt den anderen....NEIN, wieso klicke ich denn jetzt den Schuh aus, so eine Scheiße. Egal, zu spät, ich muss absteigen, den Schuh in der Hand. Jetzt fällt der Schuh auch noch runter, oh man, wie peinlich. Schuh aufheben, Rad schieben...Mann, war das uncool. Total uncool. Jemand nimmt mir das Rad und den Schuh ab und ich renne Richtung Laufbeutel. Meine Beine fühlen sich super an! Außerdem stehen überall Zuschauer! Hier ist die Hölle los. Wohin? Ach, da lang, Beutel greifen und in den Umkleidebereich. Mann, das hat super geklappt, hinsetzen, wieder schmeißt mir jemand den Beutelinhalt vor die Füße, sehr gut, in Ruhe wühlen, was ich brauche. Jemand massiert mir mit Sonnencreme den Nacken, hier bleibe ich jetzt sitzen. Ne, ich muss ja noch rennen. Schuhe zu und los, nur noch ein Halbmarathon, dann bin ich fertig. Geil, meine Beine sind super! Da vorne stehen meine Leute und feuern mich an...Marco signalisiert mir, ich soll Tempo rausnehmen...nö....wieso? Mir geht's super! 
Meine Radzeit: 3:48:30h, das ist meine absolute Bestzeit auf dieser Distanz und das trotz des Höhenprofils. Den ersten Kilometer auf der Laufstrecke bin ich fast geflogen, dann kam ein Stück ohne Zuschauer und plötzlich wurden die Beine schwer. Marco hatte Recht, etwas langsamer wäre angebracht gewesen. Die erste 7km - Runde konnte ich noch halbwegs gut mit einem 5:50er Schnitt laufen, und das sogar noch mit einem Lachen. Die Laufstrecke ist sehr günstig, da mich meine mitgereisten Fans  pro Runde zwei Mal anfeuern konnten. Und das hat in der ersten Runde zu einem absoluten Hochgefühl geführt, in der zweiten Runde wurde es jedoch lebensnotwendig: Ich bekam bei Kilometer 12 zuerst Magenkrämpfe, dann furchtbare Rückenschmerzen. So habe ich für die zweite Runde dann schon einen 6:11er Schnitt gebraucht, also deutlich langsamer. Zum Glück gingen die Magenkrämpfe weg, die Rückenschmerzen wurden allerdings immer schlimmer. Mal abgesehen von den völlig ausgelaugten Beinen. Ich musste in der dritten Runde sogar kurz gehen, ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten. Zwischenzeitlich war mir auch meine Zeit egal. Aber ich habe mich nochmal gerafft und bin wieder gelaufen, allerdings langsam. Bis mir mein Lauftechnik-Trainer Andrej Heilig entgegen kam, der an diesem Tag auf der Kurzdistanz startete zur Vorbereitung auf seinen Ironman. Und ich hatte ihm schon großspurig angekündigt, dass er mich nicht einholen würde. Ich wusste, es würde knapp werden, da ich um 9.15 Uhr gestartet bin und mit knapp 7 Stunden gerechnet hatte, während er um 14 Uhr gestartet ist und mit etwa zwei Stunden gerechnet hat. Als er mir entgegen kam, lag er auf dem zweiten Platz, ich glaube, er hat sich gefreut, dass ich ihn angefeuert habe. Gleichzeitig wurde mir klar: Wenn ich wirklich vor ihm ins Ziel will, muss ich nochmal Gas geben. Ich hatte noch etwa einen Kilometer zu laufen, er noch etwa zwei. In der letzten Runde habe ich es leider nur noch auf einen 6:46er Schnitt gebracht, was mir eine Halbmarathonzeit von 2:10:30 h beschert. Keine Glanzleistung, aber in etwa das, was ich befürchtet hatte....da vorne ist die letzte Getränkestation...nicht mehr weit...und der Zielbereich...wow...da läuft ein Kind neben mir, das ist mein Sohn! Ich nehme ihn an der Hand und renne nach 6:51:56 h durch den Zielbereich, super! Gratulation, Medaille umhängen lassen, tolles Gefühl.






Und es war verdammt knapp, Andrej kam keine zwei Minuten später als Dritter auf der Kurzdistanz ins Ziel. Auch lachend, sehr gut. Ich glaube, er hätte mich gerne noch eingeholt :-) Aber ich glaube auch, dass er sich für mich gefreut hat.
Das musste ich im Übrigen gestern generell feststellen: Je hochklassiger die Athleten, desto sympathischer und netter sind sie auch. Ich hatte das Glück, dem Europameister Andreas Raelert, der gestern im Kraichgau die Mitteldistanz gewonnen hat, persönlich gratulieren zu können, und auch er war sehr sehr nett und hat mir zu meinem Finish gratuliert. Das muss ich sowohl bei Andrej als auch bei Andreas Raelert sagen: Die Glückwünsche waren absolut aufrichtig und respektvoll, obwohl beide sicher allen Grund hätten, meine Leistung zu belächeln. Danke dafür, das hat meinen Wettkampf richtig schön abgerundet!
Bei der Radabholung gab es mal wieder typische Chrissi-Momente, manchmal stelle ich mich auch echt dämlich an.

Steffi, Andreas Raelert und ich 


Auf der Heimfahrt war ich dann erst mal damit beschäftigt, sämtliche Glückwunsch-SMS, Emails, Facebook-Nachrichten und Posts auf meiner Pinnwand zu beantworten. Einige waren per Live-Stream dabei und haben meinen Zieleinlauf verfolgt. Danke, dass Ihr alle an mich gedacht habt! Das freut mich sehr! Danke auch an Jörg, meine Kinder und an Steffi und Marco! Das ist nicht selbstverständlich, dass Ihr einen ganzen Sonntag für mich geopfert habt und ich weiß das sehr sehr zu schätzen! DANKE FÜR ALLES!!

Sonntag, 3. Juni 2012

Es wird ernst!

Unglaublich, wie schnell die letzten Wochen vergangen sind! Jetzt ist es nur noch eine Woche bis zur Challenge und die letzte Belastungswoche liegt hinter mir.

Alles lief fast planmäßig: Nach dem üblichen Ruhetag am Montag hat am Dienstag mein Lauftechnik-Seminar begonnen, d.h., da hier erst mal eine Videoanalyse gemacht wurde, bin ich weniger gelaufen als ich wollte, war aber zu verschmerzen. Die Analyse brachte dann ans Licht, dass ich immer noch an meiner Lauftechnik arbeiten muss: Die Arme schwingen noch nicht ideal und ich laufe immer noch recht fersenlastig. Naja, so kurz vor der Challenge nützt mir diese Erkenntnis erst mal nicht so viel, aber natürlich werde ich die nächsten Wochen nach der Challenge nutzen, um genau daran zu arbeiten.
Der Mittwoch hat für mich dann ziemlich früh angefangen. Da mein Sohn Geburtstag hatte und ich meine Radeinheit unbedingt schon fertig haben wollte, bevor er wach wird, habe ich mich um kurz vor sechs auf das Ergometer gesetzt und bin 30km mit 8 harten Intervallen gefahren. Nach dem Frühstück sind wir alle zusammen ins Spaßbad gefahren, aber brav wie ich bin, habe ich zuerst mein Schwimmprogramm absolviert (1500m Strecke) und erst danach Rutschen und Wellenbad genossen.
Am Donnerstag war dann Lauftreff angesagt, und nach langer Zeit wollte ich endlich mal wieder in der schnelleren Gruppe mitlaufen, vor allem weil ich ja für diese Woche keine lange Einheit mehr geplant hatte, sondern eine kürzere, dafür aber härtere. Ich bekam, was ich wollte: 12 km mit 5:35er Schnitt auf hügeligem Profil. Danach habe ich noch ein paar Kraftübungen gemacht und bin ins Bett.
Freitag dann die Horror-Einheit: 60km auf dem Ergometer. Ich wäre lieber draussen gefahren, aber da viel Verkehr war und ich von zu Hause sowieso nicht wegkonnte, blieb mir gar nichts anderes übrig. Die erste Stunde war einfach nur ätzend, dann ging es plötzlich und ich war nach 1:54 h fertig, schneller als ich dachte, aber ich hatte auch wieder einige Intervalle gegen Ende dabei, in denen ich nochmal alles gegeben habe.

Aufgrund des Wetters am Samstag habe ich auf mein Training verzichtet, da wir schon früh morgens an den Bodensee gefahren sind. Dort waren wir den ganzen Tag auf den Beinen, und spät heimgekommen sind wir auch noch. Deshalb bin ich heute sowas von erledigt, dass ich auch heute einfach auf das Training verzichten werde. Heute ist Thermalbad und Sauna angesagt, Laufen werde ich dafür morgen! Insgesamt wird kommende Woche nicht mehr viel gemacht: Dienstag Schwimmen und Lauftechnik, Donnerstag oder Freitag nochmal 30 Radkilometer, danach Massage und das war es dann.

Ich kann gar nicht glauben, dass es schon so weit ist, im Moment habe ich auch keine Panik mehr, ich will jetzt einfach starten!
Unter challenge-kraichgau.com müsste es am Sonntag auch einen"Liveticker" geben. Ich werde mit der Startnummer 708 starten, die Nummer kann man eingeben, um zu sehen, auf welchem Kilometer ich mich gerade befinde! Mein Start ist um 9:15 Uhr, ich glaube, es wird sogar im Internet gestreamt. Die Profis starten um 9:00, das sollte man nicht verpassen, ist wirklich ein toller Schwimmstart im Kraichgau!